Die WHO bekämpft nicht nur das neuartige Coronavirus, sondern auch die Verbreitung von Fehlinformationen und Online-Betrug VPNoverview.com

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verstärkt die Eindämmung des neuen Coronavirus-Stammes. Leider muss es auch die Verbreitung von Fehlinformationen und Online-Betrug bekämpfen, die anscheinend mit der seriösen UN-Agentur verbunden sind.


Fehlinformationen verbreiten sich

Das Wuhan-Coronavirus mit dem vorläufigen Namen 2019-nCoV wurde erstmals Anfang Dezember 2019 gemeldet. Die erste bekannte Infektion beim Menschen trat in der chinesischen Provinz Wuhan auf. Das Virus verbreitete sich anschließend in allen Provinzen Chinas und in mehr als zwei Dutzend anderen Ländern.

Am 30. Januar 2020 wurde das neuartige Coronavirus von der WHO zum globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Heute gibt es 40.158 bestätigte Fälle der Infektion. Die Gesamtzahl der dem Virus zugeschriebenen Todesfälle ist auf 906 gestiegen.

Im Verlauf der Situation breiteten sich im World Wide Web Fehlinformationen, Betrug und andere Formen digitaler Bedrohungen aus. Betrüger und Cyberkriminelle verwendeten sogar den eigenen Namen der WHO, um Panik zu verbreiten und Menschen zu Online-Betrug zu verleiten. Dies veranlasste die WHO, ihre Bemühungen zu verstärken, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen und das Bewusstsein für digitale Themen zu schärfen.

Eine Pandemie, die sich in eine Infodemie verwandelt

Die Social-Media-Managerin der WHO, Aleksandra Kuzmanovic, und ihre Kollegen stehen derzeit in Kontakt mit Technologiegiganten wie Google, Facebook, Pinterest, Twitter sowie der großen chinesischen Social-Media-Website WeChat, um das zu stoppen, was sie als „Infodemie“ bezeichnet. . Nach den Bemühungen der letzten Woche sehen Google-, Facebook- und Pinterest-Nutzer, die nach Informationen oder Bildern zum Coronavirus suchen, jetzt zuerst die WHO-Ressourcen und die Myth Busters-Seite der WHO. Newsfeeds mit korrekten Informationen wurden ebenfalls ins Chinesische übersetzt.

Diese Woche reist Andrew Pattison, Manager für digitale Lösungen der WHO, zum Hauptsitz von Facebook. In einem Treffen mit einer Gruppe von etwa 20 Technologieunternehmen, darunter Uber und Airbnb, möchte er Möglichkeiten für diese Unternehmen erörtern, um der WHO bei der Bekämpfung der Verbreitung von Fehlinformationen zu helfen. “Ich würde gerne sehen, wie Airbnb Menschen, die mit Coronavirus reisen, Ratschläge gibt”, sagte Pattison der New York Times.

Keine schlechte Idee angesichts der Vielzahl von unwahren Behauptungen über das Coronavirus. Einige Meldungen besagen, dass dies verhindert werden kann, indem beispielsweise Knoblauch gegessen, Mundwasser gegurgelt oder Sesamöl aufgetragen wird. Andere sagen, dass Haustiere und sogar Pakete aus China das Virus verbreiten können oder dass nur alte Menschen betroffen sind.

Coronavirus-Phishing-Betrug auf dem Vormarsch

Leider gibt ein globaler Gesundheitsnotfall wie dieser Cyberkriminellen einen glaubwürdigen Grund, mit Menschen in Kontakt zu treten und Opfer zu Phishing-Betrug zu locken. Beispielsweise erhalten Benutzer bei einem Betrug eine E-Mail mit einem Link zu einer Mundmaske, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Als nächstes landen sie auf einer Phishing-Website, auf der sie aufgefordert werden, ihre Kreditkartendaten einzugeben.

Darüber hinaus warnt die WHO die Benutzer, bei gefälschten E-Mails mit dem Logo der Weltgesundheitsorganisation (oder der Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) einer anderen seriösen Organisation) wachsam zu sein. Ein Beispiel für einen Betrug mit seinem Logo ist eine E-Mail mit dem Betreff „Safty Corona Virus Awareness WHO“, die einen Klick-Button zu wichtigen „Sicherheitsmaßnahmen“ enthält..

Personen, die fließend Englisch sprechen, bemerken möglicherweise schnell den Rechtschreibfehler in der Betreffzeile. Ein weiteres Werbegeschenk ist die Verweisung auf eine HTTP-Site anstelle einer HTTPS-Site. Das ist heutzutage ungewöhnlich. Drittens erscheint auf einem Bild der WHO-Homepage ein Popup, in dem Benutzer aufgefordert werden, ihre E-Mail-Adresse zu überprüfen, indem sie ihre E-Mail-Adresse und ihr Passwort eingeben. Sobald ein Benutzer auf “Bestätigen” klickt, leiten die Kriminellen den Benutzer einfach zur realen WHO-Site weiter, nachdem sie Zugriff auf ihr E-Mail-Konto erhalten haben.

Eine andere Methode, die Cyberkriminelle verwenden können, ist das Anhängen einer böswilligen PDF-Datei. MP4- oder DOCX-Datei an eine scheinbar glaubwürdige E-Mail. In Wirklichkeit enthalten diese Dateien Trojaner und Würmer, die die Computerausrüstung oder das Netzwerk des Opfers stören können.

Was ist zu tun?

Im Allgemeinen ist das Beste, was Benutzer tun können, auf zweifelhafte E-Mails zu achten. Lassen Sie sich nicht vom Namen des Absenders täuschen und achten Sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler. Außerdem sollten Sie vermeiden, auf unerwünschte Links zu stoßen oder unerwartete Dateien zu öffnen. Geben Sie niemals Daten ein, nach denen eine Website nicht fragen sollte.

Darüber hinaus ist es ratsam, sichere Kennwörter zu verwenden, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und Ihre Software auf dem neuesten Stand zu halten. Beachten Sie, dass seriöse Organisationen keine Spenden in Form von Bitcoins oder anderen Formen digitaler Währungen verlangen.

Um über das Coronavirus auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen Sie nur direkt glaubwürdige Informationsquellen (indem Sie die Adresse selbst eingeben), z. B. die Website und die offiziellen Social-Media-Konten der WHO und der CDC.

Kim Martin
Kim Martin Administrator
Sorry! The Author has not filled his profile.
follow me